Berichtswesen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die gezielte Erhebung, Dokumentation, Aufbereitung und Bereitstellung von Informationen (Daten, Kennzahlen, Beschlüssen etc.) wird als Berichtswesen bezeichnet. Das Berichtswesen dient den verantwortlichen Hochschulakteuren - insbesondere den Leitungsebenen Rektorat, Fakultäten, [[Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung]] (ZLB), Universitätsverwaltung etc. - zur konzeptionellen und inhaltlichen Unterstützung ihrer strategischen Planung.
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Das Berichtswesen ist zentraler Bestandteil des QM-Systems und sichert die Funktionsfähigkeit seiner Regelkreise. Dafür stellt es regelmäßig qualitative Informationen und quantitative Daten bereit, die die Entwicklung der Studiengänge und des Studienangebots bezogen auf die strategischen Ziele und die Qualitätsziele abbilden. Es erlaubt damit die Überprüfung der Zielerreichung, die Identifikation erwünschter wie auch unerwünschter Entwicklungen sowie die Unterstützung bei der sich jeweils anschließenden Entscheidungsfindung.  
  
Ein funktionierendes Berichtswesen sollte so aufgebaut sein, dass
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Das Berichtswesen konzentriert sich in erster Linie auf den Bereich Studium und Lehre. Darüber hinaus sind aber auch die strukturellen Grundlagen gelegt, um weitere Leistungsbereiche der Universität einzubeziehen. Es folgt diesen Grundsätzen:
* es den Bedarf an Informationen für die verschiedenen Entscheidungsebenen deckt
 
* die Informationen an die passenden, verantwortlichen Stellen gelangen
 
  
Im Qualitätsmanagement bedeutet dies:
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* Mit dem Berichtswesen wird ein Monitoring angestrebt, das auf den etablierten Qualitätssicherungs- und -entwicklungsverfahren basiert und die entsprechenden Regelkreise trägt.
  
[https://www.uni-siegen.de/start/fakultaeten/?lang=de Die Fakultäten], das [http://www.uni-siegen.de/zlb/start/ Zentrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (ZLB)], die Verwaltung sowie die zentralen Einrichtungen dokumentieren gegenüber dem Rektorat die Tätigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement (QM) in aggregierter Form. Dies beinhaltet identifizierte Handlungsbedarfe (z. B. aus den [[Jahresgespräche]]n der Studiengänge sowie den [http://wiki.qm.uni-siegen.de/index.php/Interne_Akkreditierung internen Akkreditierungsverfahren]) und die zugehörigen durch die Verantwortlichen eingeleiteten Steuerungs-/ Verbesserungsmaßnahmen. Alle weiteren Struktureinheiten berichten gegenüber dem Rektorat über das Qualitätsmanagement in ihren Bereichen. Die Form der regelmäßigen Berichtserstattung wird vom Rektorat festgelegt. Das Rektorat berichtet im [https://www.uni-siegen.de/start/die_universitaet/ueber_uns/hochschulentwicklung/ Rechenschaftsbericht] öffentlich über eingeleitete Weiterentwicklungen des QM-Systems. Im Auftrag des Rektorats erstellt das [http://www.uni-siegen.de/start/die_universitaet/qualitaetsmanagement/?lang=de Qualitätszentrum Siegen (QZS)] einen [[QM-Report]], der die relevanten Ereignisse, Maßnahmen und Entwicklungen im Bereich QM enthält. Der [[QM-Report]] wird dem Senat und dem Hochschulrat zur Verfügung gestellt und in geeigneter Form veröffentlicht.
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* Das Berichtswesen orientiert sich an den strategischen Zielen und den Qualitätszielen der Universität Siegen sowie deren Operationalisierung.
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* Das Berichtswesen baut auf dem bestehenden bereichsspezifischen Berichtswesen in den Fakultäten und der Verwaltung auf.
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Im Bereich Studium und Lehre treten an der Universität Siegen zu den qualitativ gefassten Berichtsinhalten zu den einzelnen Qualitätszielen weitere quantitative Berichtsinhalte hinzu, hauptsächlich strategische Kennzahlen des operativen Erfolgs der Studiengänge und des Studienerfolgs. Die Verantwortung für die Qualitätsentwicklung der Studiengänge wird von den Fakultäten und dem Rektorat in zwei Regelkreisen wahrgenommen, die die kontinuierliche Weiterentwicklung der Studiengänge in Jahresgesprächen und deren Bewertung in internen Akkreditierungsverfahren umfassen. [http://wiki.qm.uni-siegen.de/images/5/55/02BerichtswesenEND.pdf Das Berichtswesen] stellt den Informationsfluss in den beiden Regelkreisen sicher und ermöglicht dem Rektorat die strategische Steuerung des Studienangebots.

Aktuelle Version vom 19. Oktober 2022, 10:30 Uhr

Das Berichtswesen ist zentraler Bestandteil des QM-Systems und sichert die Funktionsfähigkeit seiner Regelkreise. Dafür stellt es regelmäßig qualitative Informationen und quantitative Daten bereit, die die Entwicklung der Studiengänge und des Studienangebots bezogen auf die strategischen Ziele und die Qualitätsziele abbilden. Es erlaubt damit die Überprüfung der Zielerreichung, die Identifikation erwünschter wie auch unerwünschter Entwicklungen sowie die Unterstützung bei der sich jeweils anschließenden Entscheidungsfindung.

Das Berichtswesen konzentriert sich in erster Linie auf den Bereich Studium und Lehre. Darüber hinaus sind aber auch die strukturellen Grundlagen gelegt, um weitere Leistungsbereiche der Universität einzubeziehen. Es folgt diesen Grundsätzen:

  • Mit dem Berichtswesen wird ein Monitoring angestrebt, das auf den etablierten Qualitätssicherungs- und -entwicklungsverfahren basiert und die entsprechenden Regelkreise trägt.
  • Das Berichtswesen orientiert sich an den strategischen Zielen und den Qualitätszielen der Universität Siegen sowie deren Operationalisierung.
  • Das Berichtswesen baut auf dem bestehenden bereichsspezifischen Berichtswesen in den Fakultäten und der Verwaltung auf.


Im Bereich Studium und Lehre treten an der Universität Siegen zu den qualitativ gefassten Berichtsinhalten zu den einzelnen Qualitätszielen weitere quantitative Berichtsinhalte hinzu, hauptsächlich strategische Kennzahlen des operativen Erfolgs der Studiengänge und des Studienerfolgs. Die Verantwortung für die Qualitätsentwicklung der Studiengänge wird von den Fakultäten und dem Rektorat in zwei Regelkreisen wahrgenommen, die die kontinuierliche Weiterentwicklung der Studiengänge in Jahresgesprächen und deren Bewertung in internen Akkreditierungsverfahren umfassen. Das Berichtswesen stellt den Informationsfluss in den beiden Regelkreisen sicher und ermöglicht dem Rektorat die strategische Steuerung des Studienangebots.